Maike Schmidt

Maike Schmidt

1. Vorsitzende

1. Ansprechpartnerin
– Hundevermittlung nach § 11 Tierschutzgesetz

– ausgebildete Hundetrainerin, Ernährungsberaterin und Stresscoach für Hunde

– Webseite
– Facebook
– Auslandsreisen
– Organisation
– Verhandlungen
Ansprechpartner/Kooperation
mit
rumänischen Partnern

Lena Mucke

Lena Mucke

2. Vorsitzende

– Ansprechpartnerin
bei
Problemen mit neuen Vierbeinern

– Problemhundtherapeutin
– Facebook
– Auslandsreisen
– Aufnahme
von
Sachspenden

Annika Grell

Annika Grell

Schriftführerin

– Kooperationspartnerin
des
Hagener Hundeschwimmens
– Facebook
– Ansprechpartnerin Presse und
Mitgliederbetreuung

Katrin Nagora

Katrin Nagora

Kassenwart

– Pflegestelle
– Facebook

– Auslandsreisen
– Betreuung
der
Vereinsfinanzen

Die Entstehung von Blaulichtpfoten e.V. (ehemals Ein Blaulicht für vier Pfoten e.V.)

Ich bin Maike Schmidt, 35 Jahre, aus Hagen-Dahl. Mutter einer 12 Monate jungen Tochter und Hundemami von zwei Hunden (Boxer und rumänische Herdenschutzhündin)

In den letzten Jahren hatte ich immer sehr viel Geld und Sachspenden an Tierschutzvereine, auch im Ausland, gespendet. Oftmals habe ich mich dabei gefragt, ob die Spendenaufrufe mit den traurigen Bildern und Videos wirklich der Wahrheit entsprechen und meine Spende für die Hilfe des jeweiligen Tieres/der Tiere auch verwendet wird und sich niemand daran selbst bereichert.

Als ich viele Organisationen anschrieb und nachfragte, ob ich mal vorbeischauen und vor Ort filmen dürfe, bekam ich entweder gar keine Antwort oder Ausreden, warum das jetzt gerade nicht möglich sei. Da war der Verdacht natürlich groß, dass meine Spende doch zweckentfremdet werden könnte oder ich mit „Lügenbildern“ zum Spenden animiert worden war.

Ich bildete den Tierschutzverein Ein Blaulicht für vier Pfoten, der hauptsächlich aus Polizeibeamten besteht. Ich selbst bin Polizeioberkommissarin. Da wir jedoch kein Polizeiverein sind, kann man natürlich auch gerne bei uns mitmachen, ohne einen Blaulichtberuf zu haben, wir freuen uns immer über neue Mitglieder.

Als deutsches Projekt haben wir uns die Hagener Tiertafel ausgesucht. Diese kümmert sich um die Tiere der Menschen hier in Hagen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen und nicht immer genug finanzielle Mittel für ihren letzten Halt im Leben, ihr Tier, zur Verfügung haben. Wir sammeln Sachspenden ein und übergeben sie an die Tiertafel oder helfen aus, wenn finanzielle Not ist. Zuletzt benötigte man eine Spendenbox, um diese im Rewe Markt in Hohenlimburg aufzustellen und hatte dafür nicht ausreichend finanzielle Mittel. Da sind wir sofort eingesprungen und haben die Spendenbox zur Verfügung gestellt.

In Rumänien unterstützen wir ein Tierheim in Campulung, was hauptsächlich durch den deutschen Verein „Freundeskreis der Straßenhunde in Campulung“ unterstützt und geführt wird. Wir waren hier sofort herzlich Willkommen und enge Freundschaften sind mit dem deutschen Verein und der rumänischen Tierheimleitung vor Ort entstanden. Wir wurden eingeladen, durften alles filmen und dokumentieren und stehen im engen Kontakt. Hier werden immer Gelder benötigt, um wichtige Kastrationen durchzuführen und in ein neues Tierheim umziehen zu können, da man das alte Tierheim verlassen muss. Um die 900 Hunde leben dort. Bei meinem ersten Besuch kullerten hier und da dann doch mal die Tränen. So eine Reise ist psychisch doch sehr belastbar. Man sieht so viel Leid und möchte überall helfen…und kann dann immer nur ein bisschen machen, aber selbst ein bisschen, ist dort schon viel Wert. Ich habe Welpen in den Tod begleiten müssen, da diese so voll mit Würmern waren, dass sie aus allen Körperöffnungen kamen. Sie musste erlöst werden und ich streichelte sie bis zum letzten Atemzug. Das ist schon sehr hart. Umso mehr müssen dort die Kastrationsprojekte vorangetrieben werden.

In Braila stand die Rumänin Lina Serbu vor 2 Jahren noch ganz am Anfang mit ihrer Schutzstation. Sie hatte ein großes Grundstück, aber kein Wasser. Wir flogen hin, dokumentierten alles und sammelten mühsam Geld für den dringend benötigten Brunnen. Dieser konnte dann endlich gebaut werden, die Tiere und auch Lina selbst haben nun Wasser und können dort gut leben. Lina rettet häufiger Hunde aus anderen Tierheimen, die dort schwer misshandelt werden. In letzter Zeit sind leider viele, viele Hunde dort in den städtischen Tierheimen getötet worden und das leider oftmals auch nicht schmerzlos mit Medikamenten, sondern auf grausame Art und Weise.

Überall ist Hilfe nötig. Deswegen hatten wir uns auch dazu entschlossen, nicht bloß nur Projekte auf ihre Glaubwürdigkeit zu überprüfen, sondern auch Hunde zu vermitteln.

Viele Stimmen sagen: „Wir haben schon genug leid hier, helft den Tieren im eigenen Land“.

Ja, wir haben hier viel Tierleid und wenn wir hier helfen können, tun wir das sofort, sofern es unsere Mittel zulassen. Ein Tier hat sich jedoch nicht ausgesucht, in welches Land es geboren wird. Es wollte nicht auf den Straßen Rumäniens geboren werden, neben einer Tod gefahrenen Mutter, hungern, frieren und sterben. Tierschutz und Tierliebe darf nicht an Landesgrenzen aufhören. Wo ein Tier in Not ist, egal wo auf der Welt, sollte man helfen, sofern einem das möglich ist.

Wir suchen die Hunde für die Vermittlung vor Ort persönlich aus oder die Shelterbetreiber helfen uns dabei. Die Hunde werden alle vorab medizinisch untersucht, erhalten alle Impfungen, werden gechipt, bei einem gewissen Alter auch kastriert, erhalten ihren EU-Pass und werden ordnungsgemäß angemeldet. Momentan werden sie mit einem deutschen Tiertransportunternehmen gebracht, wir haben aber auch rumänische Kooperationspartner, die sehr gute Leistungen anbieten und rein gar nichts mit illegalem Welpenhandel oder Tiertransportern, die den Namen nicht verdienen, zu tun haben. Hier gibt es sehr viele schwarze Schafe, gerade was die Vermittlung von Welpen und die Tiertransporte angeht, da muss man vorab alles genau prüfen. Wir arbeiten nur mit Unternehmen zusammen, die wir persönlich kennen und für gut befunden haben.

Es gibt uns jetzt seit April 2016. Wir haben seitdem viele Hunde vermittelt, die man alle auf unserer Homepage und der Rubrik HAPPY END finden kann.

Wir suchen auch weiterhin ein Zuhause für viele, viele Hunde. Wer gerade ein Zuhause sucht, wird regelmäßig auf unserer Homepage aktualisiert. Da es manchen immer schwerfällt, einen Hund direkt aus dem Ausland zu nehmen, da diese natürlich anfänglichen Auffälligkeiten wie z.B, Angst vor Männern, Angst vor einem Wohnhaus oder ähnlichem haben, suchen wir auch immer dringend Pflegestellen. Menschen die sagen: „Ich kann das“ oder „Ich weiß nicht ob ich das kann, aber ich mach das“. Eine Pflegestelle ist dafür da, dem Hund beim Eingewöhnen hier zu helfen, mit ihm zu arbeiten und ihn für ein neues tolles Zuhause vorzubereiten. Wer Pflegestelle machen möchte oder sogar einem Vierbeiner direkt ein neues Zuhause bieten möchte, kann sich sehr gerne bei uns melden. Wir freuen uns über Anfragen.